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6.9.2010 17.58

26.8.2010

Totholz

 

Totholz ist für viele Vögel des Waldes von grosser Bedeutung.  Dort leben viele Insekten und ihre Larven, von denen sich die Spechte ernähren. Die toten Stämme erleichtern den Spechten  ihre Bruthöhlen zu  zimmern . Später werden diese Bruthöhlen von andern Vögeln und Kleinsäugern  benutzt welche keine Möglichkeit haben mit dem Schnabel eine eigene Höhle zu bauen.Gemäss Landesforstinventar hat die Menge an Totholz seit Mitte der 90iger Jahre in allen Waldtypen der Schweiz  zugenommen. Der Altholz bestand  nimmt eben falls zu. Das heisst Bäume  werden älter bevor sie gefällt  werden. Die Vogelwarte berichtet, dass sich der  Schwarzspecht-Bestand seit 1990 bis 2008 verdoppelt hat. Es profitieren aber auch die andern Specht- und einige  Meisenarten  von diesem Trend.Das Kulturland könnte eine sehr hohe Artenvielfalt aufweisen. Leider ist dem nicht so. Jede zweite Vogelart ist gefährdet. Daher lanciert die Vogelwarte  Sempach und das Forschungsinstitut für biologischen Landbau das Projekt „Mit Vielfalt punkten- Bauern beleben die Natur“. Es wurden Leitartenkarten verfasst, eine Art Rezept für Landwirte zur  Förderung von Wildpflanzen und Tieren auf ihren  Aeckern  ( näheres  bei IP-Suisse). Die Konsumentinnen und Konsumenten können die Erzeugnisse unter dem Label  TerraSuisse  kaufen. Die Vogelwarte berichtet von einem Rekordjahr von gefiederten Patienten (916). Die Meisten  aus dem Strassenverkehr, Vögel die mit Scheiben kollidieren oder von Katzen verletzt wurden. Spitzenreiter sind die jungen Mauersegler welche aus dem Nest gefallen sind, sie werden als Ausnahme nicht mehr von den Altvögeln ausserhalb des Nestes  gefüttert.Zum Thema  Scheibenkollision und Katzen und Vögel gibt es Merkblätter bei der Vogelwarte zum Ausdrucken .

 

17.8.2010

Die Schmetterlinge

Wenn jetzt die Sonne wieder scheint, kann man viele nektarsuchende Schmetterlinge auf den letzten Blüten des Jahres sehen  Scabiosa  ,Kleearten, Spitzwegerich, Brennnesseln, Veilchen, Geissblatt und viele andere  sind die Wirtspflanzen. Das heisst: Ei- und Raupenstadium finden im Einklang und an der Pflanze statt. Werden Wiesen häufig gemäht bedeutet das den Tod der Tiere und in der Nahrungskette fehlt ein Glied. Die Flügel mit den herrlichen Farben faszinieren uns Menschen am meisten. Die Deckschuppen wie Dachziegel  angeordnet, enthalten keine Farbpigmente , sondern sind Strukturfarben die durch raffiniertes Ausnützen der Lichtreflexion  entstehen.(Seifenblase)

Zeit nochmal etwas über das Gefieder der Vögel zu reden, denn bald ziehen sie wieder. Die Feder ist das komplizierteste Hautgebilde im Tierreich. Sie besteht aus dem Strukturprotein Keratin. Dieses bildet auch die Säugetierhaare, Reptilienschuppen ,Krallen, Klauen und Hörner so auch unsere Haare und Fingernägel. Die sichtbaren Federn des Vogels sind die sog. Konturfedern. Sie bestimmen die Form und Erscheinung des Vogels. Die Dunen haben isolatorische Funktion. Die Farben der Federn gehen teilweise auf das Melanin (Pigmente)  zurück, gelbe und rote Farben kommen über die Nahrung zustande, Karotin (Karotten beim Säugling, Flamingos werden rosa über bestimmte Algen, im Zoo durch Farbstoffzusatz im Futter).Weiss und blau kommt durch eine besondere Struktur der Feder zustande (eingelagerte Luftbläschen die zu einer diffusen Lichtreflexion führen) Ja und warum kann ein Vogel fliegen? Etwas für die Physiker unter Euch : wenn der Vortrieb grösser ist als der Luftwiderstand und der Auftrieb etwa so gross ist wie die Schwerkraft .

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11.7.2010

Die Jungvögel des Hausrotschwanzes

Die Jungvögel, sichtbar sind 3, des Hausrotschwanzes bei der Caddyhalle sind bald flügge. Sie gehören zu den Nesthockern, da sie nackt und blind aus dem Ei schlüpfen brauchen sie eine Nestlingszeit  von ca. 3 Wochen bis Dunen und Federn gewachsen sind. Jungvögel haben einen  auffällig farbigen Schnabel und Rachen mit „Leuchtperlen“. Der geöffnete Schnabel (sperren) wirkt als Schlüsselreiz für die Fütterung. Das Erkennen eines Schlüsselreizes ist angeboren und artspezifisch.

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11.7.2010

Das Blässhuhn

Mit 100000 Tieren in der Schweiz ist das Blässhuhn die häufigste Rallenart. Der Name leitet sich aus der weissen Stirnplatte ab. Das Jungtier jedoch hat einen roten Kopf und Blesse. Das Blässhuhn baut sein Nest  auf dem Wasser aus Schilf. Dieses sogenannte Schwimmnest,(noch auf dem Loch 9 zu sehen) kann sich dem Wasserstand anpassen. Pflanzenteile und kleine Wassertiere sind auf dem Speisezettel, aber auch zu Land findet es seine Nahrung. Unser Blässhuhn hat heuer 1 Jungtier.Es kann sofort schwimmen und hat ein Dunenkleid, es gehört daher zu den Nestflüchtern. 

 

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11.7.2010

Blutweiderich blühen

An den Teichen beginnt der Blutweiderich zu blühen. Er gedeiht in sumpfigen schweren Böden am liebsten mit den Wurzeln im Wasser von Juli bis August. Er ist die Wirtspflanze des mittleren Weinschwärmers.  Der Name Blutweiderich  wird abgeleitet weil seine Gerbstoffe früher zur Blutstillung verwendet wurden.

 

 

 

 

 

 

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27.6.2010

Gefieder-wechsel

Ab und zu findet man Federn auf den Fairways. Hat der Vogel sie verloren? Ja und nein, denn das Gefieder nützt sich ab  und muss ausgewechselt werden. Diesen Vorgang nennt man Mauser. Der  Gefieder-wechsel  geschieht  meistens nach der Brutzeit und vor dem  Zug . Für den Vogel bedeutet die Mauser, dass seine Flugfähigkeit eingeschränkt ist, vor allem wenn es sich um die Schwungfedern handelt. Daher erfolgt  der  Ausfall  der Federn nach einem bestimmten Schema um die Behinderung so gering wie möglich zu halten. Die Vollmauser dauert bei Kleinvögeln ca. 2,  bei  Raben ca. 6 Monate und beim Adler  mehrere Jahre. Die Teilmauser   dient der Umfärbung   des Körpergefieders vom Jugend- ins Alterskleid und behindert den Vogel nicht in seiner Flugfähigkeit.

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27.6.2010

Kleiner Julikäfer

Kleiner Julikäfer (Anomala dubia) aus der Familie der Scarabeide.  1,2-1,5 cm trifft man sie auf den greens an. D er Käfer hat einen  flaschengrünen  Kopf und Halsschild und braune  Flügeldecken. An warmen Tagen  fliegen die Käfer  zwischen Mai und August. Die Hauptflugzeit ist der Juli. Die Entwicklung der Larve im Boden beträgt zwei Jahre. Sie  ernähren sich von verschiedenen Gräserwurzeln , die Käfer  ernähren sich gerne  von Weidenblätter.

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27.6.2010

Der Fingerhut

Der Fingerhut (digitalis purpurea) blüht am linken Waldrand von Fairway 8.
Der Name bezieht sich auf die Blütenform. Die Blütezeit ist Juni bis August. Es handelt sich um eine 2jährige Pflanze: das heisst erst im zweiten Jahr wächst ein bis zu 150cm hoher Spross mit den Blüten. In der Regel sind sie rosa, seltener weiss. Bestäubt werden kann der Fingerhut nur von Hummeln. Kleinere Insekten  begegnen sog. Sperrhaaren, dies macht es ihnen schwierig zu landen. Der Fingerhut ist ein Wind- und Tierstreuer. Seit dem 16 Jahrhundert  ist er als Zierpflanze in den Gärten. Er blüht gesellig auf Kahlschlägen, liebt sauren, lockeren, humusreichen Boden, steht gern sonnig bis halbschattig. Er ist hochgiftig und wurde 2007 zur Giftpflanze des Jahres gewählt.
Medizin: Digitalis wird zur Stärkung von Herzinsuffizienz angewendet und wirkt harntreibend.

8.6.2010

Der Hausrotschwanz

Der Hausrotschwanz hat seine Jungen erfolgreich aufgezogen. Sein Nest neben der Caddiehalle wurde dieses Jahr nicht vom Marder zerstört. Aussen getarnt mit Moos und Halmen, innen mit Federn und Daunen.   Als Kulturfolger ist er einer der häufigsten Vögel in der Schweiz. Ursprünglich brütete er in Felsennischen, inzwischen genügt ihm ein Balkenvorsprung. Sein Gesang ist nicht gerade erbauend, jedoch ist eine intensive Färbung für ein Weibchen sehr anziehend.
Er ist häufig der Wirt für den Kuckuck.
Verhalten: Zu finden ist das Männchen zuoberst auf dem Dach. Es knickst ständig und zittert mit dem Schwanz.

Das Vogelnest schützt Gelege und Nestlinge vor ungünstiger Witterung und Raubfeinden, sorgt für eine optimale Lage und für die Bebrütung wichtige Isolation. Federn dienen vielen Vögeln als Isolationsmaterial. In Island brütet die Eiderente. Die Brust- und Bauchdunen zupft das Weibchen und kleidet das Nest damit aus. Die Eiderentenfarmer bewirtschaften die Nester in jahrhundertealter Tradition und schützen die Gelege ihrer Enten. Im Laufe der Evolution entwickelten sich bei der Eiderente Dunen mit einer Isolationswirkung  die kein Hightechgewebe erreicht.( ein Kg  gereinigter Eiderdunen haben zur Zeit einen  Wert von 2100 Franken. Ein Duvet  kostet 3000-5000 Franken).

28.5.2010

Der Klappertopf

Er gehört zu der Familie der Sommerwurzgewächse und kommt in mehreren Formen vor.
Da er zu den Kaltkeimern gehört muss der Samen genügend Kälte bekommen, damit der Keimungsprozess ablaufen kann.  Als giftiger Halbschmarotzer kann er nur teilweise die Photosynthese selbst bewältigen. Die ihn umgebenden Pflanzen braucht er als Wirtspflanzen um aus ihren  Wurzeln Wasser und Nährsalze zu beziehen. Die Blütezeit ist von Mai bis August und gedeiht in Magerwiesen. Sein deutscher Name leitet sich aus dem Kelch ab aus dem die helmartige Krone wächst, sich zu einem „Topf“ formt und darin linsenartige Samen wachsen. Im Reifestadium kann man beim Berühren der Pflanze ein klapperndes Geräusch in den „Töpfen“ hören.

Vogelstimmen Gallerie

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12.4.2010

Exkursion Vogelschutzverein Küssnacht

Am 24. April fand eine Exkursion mit dem Vogelschutzverein Küssnacht auf dem Golfplatz statt. 20 Leute, Greenkeeper Kurt Reber und Rosmarie begleiteten die Vogelkenner über den Platz. Die brennende Frage: welche Auswirkung hat der Golfplatz auf die Natur? Da 1993 eine Bestandesaufnahme gemacht wurde, gibt der heutige Zustand ein eindeutiges Ergebnis :die Vielfalt an Pflanzen und Tieren hat zugenommen. 1993 wurden 24 Vogelarten aufgelistet, heute waren es 38 Arten (einige Vögel die mir bekannt sind haben an diesem Tag nicht gesungen). In erster Linie haben die Teiche zur Flora und Fauna beigetragen. Wichtig sind auch die grossen Steine die für viele Schmetterlingsarten eine Rolle spielen.(waren früher unter der Erde).Die Rückführungsflächen weisen eine kleinere Dichte auf (Stickstoffkonzentration sinkt), daher ist für Käfer und Insekten über und an der Erdoberfläche eine Existenz möglich.(ihrerseits Nahrung für Kleintiere und Vögel). Wichtig: Pflegemassnahmen nach oekologischen Gesichtspunkten, sind das A und O, ob sich die Tiere und Pflanzen erhalten und vermehren.
Von Otto Müller haben wir über die Hochstammobst-Initiative erfahren und seinen Most probieren können. Hochstammobstbäume verschwinden heute, weil sich die Ernte nicht lohnt (die Aepfel sind nicht alle gleich gross wie im Laden !und haben da und dort Flecken!) Die Schweiz importiert 280000 Tonnen Zitrusfrüchte, aber auch Aepfel und Birnen! Als Biotop ist gerade der Hochstammobstgarten derjenige, welcher einen grossen Verlust an Spezialisten unter den Vogelarten verhindern könnte (Steinkautz, Gartenrotschwanz, Wendehals).
Von Kurt Reber haben wir über unsere Baumschule  am Loch 9 erfahren können. ( s. Baumschule). Ziel ist es das Grossarni-Gebiet wieder als Kirschbaum-Anlage aufzuwerten. Anschliessend konnten sich die Interessierten noch von Kurt den Maschinenpark zur Pflege des Platzes erklären lassen.
Herzlichen Dank an Sepp Schuler, Otti Müller und Kurt Reber

12.4.2010

Büsche und Hecken

Was tun diese Asthaufen  in den Büschen und Hecken? Sie sind Nährstoffreserven und wertvolle Lebensräume für verschiedene  Tier-, Insekten- und Pilzarten. In solchen Haufen finden Blindschleichen, Igel, Siebenschläfer, Pilze und Waldschmetterlinge Unterschlupf. Aber auch Bodenbrüter wie Zaunkönig, Rotkehlchen finden hier Nistmöglichkeiten. Durch den Verrottungsprozess des Holzes herrscht in einem grösseren Haufen ein wärmeres Mikroklima das besonders wechselwarmen Tieren zugute kommt und für die Ueberwinterung dient. Und am Ende des Prozesses ist es dann Humus! Den wir wieder zu unserer  Nahrungsproduktion brauchen.

12.4.2010

Die Rabenschmiede

Die „ Rabenschmiede“ Wer mit dem Abschlag auf Loch 17 etwas nahe an den Teich kommt, kann auf den grossen Nagelfluh-Steinen Schneckenschalen sehen. Es sind Schalen der Spitzhorn-Schlammschnecke. Sie lebt  12 Monate im Teich. Da sie Lungen haben, müssen sie an die Wasseroberfläche. Die Schnecke kann mit Hilfe eines abgesonderten Schleimbandes kopfüber an der Wasseroberfläche kriechen. Man kann nun eine  Oeffnung  am Schneckenhausrand sehen, die sich auch wieder verschliesst. Diese Oeffnung ist das Ende des Lungensackes. Der Luftsauerstoff  gelangt ins Innere und verteilt sich mit der Körperflüssigkeit. Die Raben holen diese Schnecken vom Teichrand nehmen sie aus und wenn nötig werden sie auf den Steinen aufgebrochen.

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6.4.2010

Die Waldameise

Die Waldameise Am Loch 8 haben die Jäger einen Ameisenhaufen eingezäunt. Die Jäger wissen, dass das Rotwild zur Parasitenbekämpfung die Ameisen brauchen, aber auch Vögel, wie Eichelhäher, lassen sich durch die Ameisen bespritzen .Die  Feindesabwehr der Ameisen ist also auch nützlich.
Schon Darwin hat sich den Kopf darüber zerbrochen wie derart komplexe Insektenstaaten  funktionieren. Seine Antwort: durch kollektive Intelligenz. Die Ameisen sind  ständig bemüht die Lüftungsstollen in Stand zu halten, das Klima im Bau entweder  abzukühlen oder zu erwärmen. Man kann beobachten, dass am frühen Morgen die Insekten sich auf dem Haufen erwärmen und die gespeicherte Wärme in den Bau hineintragen, damit für die Brut die notwendige  Temperatur von 23 Grad erreicht wird. Man weiss, dass der Ameisenstaat aus vorwiegend Weibchen besteht, meist Königinnen und Arbeiterinnen. Eine Arbeiterin kann 3-4 Jahre alt werden, die Königin 25 Jahre.  Der Feind der Ameise ist neben dem Menschen der Grünspecht, sein täglicher Bedarf sind ca.3000 Ameisen.

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6.4.2010

Das Buschwindröschen

Das Buschwindröschen (Anemone morosa) gehört zu den Hahnenfussgewächsen. Sie blühen zu einem Zeitpunkt wo die Wälder noch kein Blätterdach haben. Da sie sich nach dem Sonnenlicht richten,des nachts oder bei Regen die Blüten schliessen und wie Glöckchen hängen lassen, sind sie die ersten Waldblumen.Unsere TannenWälder  stammen aus der Zeit,da es für alle Heizungen,Möbel etc nur den einheimischen Wald gab. Davor sorgten grosse Tiere, von denen nur noch das Rotwild in unsern Breitengraden geblieben ist , für lichte Wälder. Das Buschwindröschen sorgte für ganze Blumenteppiche. Für die Verbreitung der Samen sind die Ameisen zuständig.

6.4.2010

Der Huflattich

Der Huflattich (tussilago farfara) gehört  zu den ersten Frühjahrsblühern. Der deutsche Teil des Namens deutet auf die Form der Blätter, welche erst nach den Blüten wachsen. Der zweite Teil ist eine Abwandlung von Lac- lattich  = Milch, da die Pflanze einen  milchigen Saft ausstösst beim Abbrechen.Der botanische  Name ( tossere Husten)ist die Anwendung der Heilpflanze . Frau von Binningen empfiehlt sie bei Erkrankung der oberen Atemwege. (Salat,Spinat, Saft,Tee nur Blüten mit Stiel)
Der Huflattich gehört zu den Korbblütlern wird von Bienen und Käfern bestäubt  und vermehrt sich wie der Löwenzahn durch Schirmflieger. Wie allePflanzen  braucht sie den Lebensraum indem sie gedeihen kann. Die Pflanze ist oberirdisch zwar klein, hat aber in der Erde einen Wurzelstock mit bis zu 2 Meter langen Ausläufern.

29.3.2010

Amphibien, Grasfrösche und Erdkröten

Die Zeit ist endlich gekommen! Mit etwa 3 Wochen Verspätung wandern die ersten Amphibien, Grasfrösche und Erdkröten, aus ihrem Winterquartier zum Laichplatz. Der Teich am Loch 6 ist der Beliebteste für die Grasfrösche und Erdkröten. Gegenwärtig sind ca 100 Laichballen im seichten Teil des Teiches abgelegt. Das bedeutet 200 Tiere waren da. Nach dem Ablaichen wandern die Gras- Frösche und Erdkröten ins Sommer quartier . Dies befindet sich in der nahen Umgebung des Teiches.

Die Widersacher derGrasfrösche sind die Berg-Molche, sie lieben die Froscheier. Nach dem langen Winter sind sie hungrig. Auch sie wandern über den Fairway zum Teich. Im Gegensatz zu den Fröschen und Kröten sind die Molche stumm. Sie betören durch Farbe oder Kämme und fächeln den Weibchen Duftstoffe zu. Das Männchen legt ein 2 Milimeter grosses Kegelchen ab, das Weibchen nimmt den Samen in die Kloake auf. Nach einigen Tagen legt das Weibchen 100-600 Eier ab, welche es einzeln an Wasserpflanzen heftet. Der Molch kommt mit 4 Beinen auf die Welt. Die Frösche und Kröten durchlaufen zuerst das Kaulquappenstadium. Das Alter der Molche in Freiheit beträgt 4-5 Jahre, in Gefangenschaft 15 Jahre. Der Feuersalamander schlägt alle mit 10-25 Jahre in Freiheit und 55 Jahre in Gefangenschaft! Immerhin bringt es die Erdkröte auf 7-21 Jahre und in Gefangenschaft auf 36 Jahre

In der Schweiz sind 20 Frosch/Kröten und Molcharten bekannt (350 Arten weltweit)

Im Frühling ist der Gesang der Vögel in Höchstform.(nur Rotkehlchen und Zaunkönig singen das ganze Jahr ). Es gilt Wohnung und Nahrung zu finden und eine Partnerin. Der Teritorialanspruch und die Partnerin werden durch den Gesang verkündet und angelockt.  Auch Warn-Schreckrufe, Drohlaute und Paarungslaute kennt der Vogel. Vögel wie Stare können andere Stimmen imitieren. Da die Stare in Afrika überwintern sind es häufig Stimmen aus diesem Gebiet.Der menschliche Kehlkopf (Larynx)enthält die Stimmbänder, beim Vogel befinden sich die Stimmbänder in der Gabelung der Bronchien (Syrinx) also nahe beim Herz. Daher der Ausspruch  von Herzen singen. Beide Geschlechter haben die selbe Stimmanlage aber beim Männchen ist sie kräftiger entwickelt. Für die Entfaltung des Gesangs braucht es Anregung von  Aussen, Artgenossen, aber man hat schon Handy –töne im Gesang eingebaut gehört! Der Charakter der Stimme ist aber auch bei Singvögeln vom Bau des Kehlkopfes abhängig. Das menschliche Ohr kann nicht alle Töne des Vogels hören die Tonfolge ist zu schnell.

Zur Zeit habe ich Bachstelze,Zilpzalp,Buchfink,Grünfink,Amsel, Sperling,Grünspecht,Ringeltaube, Zaunkönig, Kleiber, Stare, Rotkehlchen,Bussard, Rotmilan, Graureiher, Stockenten und Blesshuhn gesehen oder gehört.

Biodiversitaet (Bericht aus  Bern vom 3.3.2010 BLW)

2010 ist das internationale Jahr der Biodiversitaet. Damit wird rund um den Planeten auf die gefährdete Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten aufmerksam gemacht. Bundespräsidentin Doris Leuthart erinnerte daran, dass Biodiversitaet überall ist: inder Umgebung, in der Nahrung, in den Kleidern und in unseren Medikamenten. Die Volksministerin wies auf die grosse wirtschaftliche Bedeutung der biologischen Vielfalt hin. Es brauche Biodiversitaet  für langfristig fruchtbare Böden, für umweltfreundliche Bekämpfung von Schädlingen und für die Bestäubung von Nutzpflanzen. Die genetische Vielfalt innerhalb von Wild-und Nutzpflanzen sei Basis für die Anpassungsfähigkeit an veränderte Umweltbedingungen und damit unserer Ernährungssicherheit.