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Interclub Senioren ASGS 60+ im GC de Genève

Trouble in Paradise – 3 fast perfekte Golftage in Genf
von Peter Bohny

 

Als wir letztes Jahr erfuhren, dass der diesjährige ASGS Interclub 60+ auf dem ehrwürdigen Golfplatz des Golfclub de Genève stattfinden wird, haben wir uns riesig gefreut. Der Golfplatz gehört zweifellos zu den exklusivsten und schönsten Plätzen der Schweiz. Dieser Anlass war unsere 4. Teilnahme in der obersten Liga des 60+ Wettbewerbes. Wir haben jedes Mal sehr schöne Plätze in hervorragendem Zustand gespielt, Bern-Moossee (2.Rang), Maison-Blanche (5. Rang) und Luzern (4. Rang), dementsprechend waren unsere Erwartungen hoch.

 

Der Modus dieses Interclubs ist am 1. Tag 2 Fourball-Bestball Strokeplay und am 2. Tag 4 Einzel Strokeplay, wobei beide 4BB und die 3 besten Einzel am Schluss in die Wertung kommen. Aus den Vorjahren wussten wir, dass die 4BB entscheidenden Einfluss auf die Wertung haben werden, also spielten wir in der Proberunde einen Match Ian Park/Peter Bohny gegen Peter Krag/Heikki Poutanen. Beide Teams spielten 82 Strokes, ein eher bescheidenes Resultat für dieses Format und trotzdem war ich der Meinung, dass dieses Resultat am nächsten Tage ein gutes sein würde. Und ich sollte recht behalten, unter dem Druck des Ernstfalls und bei ausserordentlich schwierigen Fahnenpositionen auf extrem schnellen Greens spielten wir leider nicht mehr auf dem Niveau der Proberunde, Ian/PeterB 85,  PeterK/Heikki 89. Wir waren nach dem ersten Tag Letzter! Der Schock war gross und bei einem feinen Nachtessen motivierten wir uns gegenseitig im Einzel zurückzuschlagen. Vorgängig zum Gala-Diner fand ab der Terrasse des ehrwürdigen Clubhauses ein Chipping-Contest statt, auf eine ca. 50 m entfernte Fahne auf dem 18. Green. Es gelang mir mit 1.19m diesen Wettbewerb für das Team Küssnacht zu gewinnen, sollte dies ein gutes Omen sein?

 

Am Entscheidungstag waren die Verhältnisse noch schwieriger, viele Spieler verzweifelten auf den schwierigen Greens, leider auch die Küssnachter. Ich kam relativ frustriert zurück von meiner Runde mit einem mässigen Score von 89. Als ich dann auf dem Resultatboard sah, dass die meisten vor mir gespielten Scores über 90 waren, war ich ein bisschen beruhigter. Leider gehörte der vor mir gestartete Heikki mit 98 auch zu diesen hohen Resultaten. Nun wollte ich wissen, wie es um Peter Krag und Ian Park steht, also ging ich ihnen entgegen. Peter war auf der 18. Nach einem kurzen Gespräch war meine Hochrechnung für Peter 89. Ian traf ich auf der 15 und ich übernahm seinen Bag als Caddie. Ian war nach einem harzigen Start ebenfalls in Richtung 87-89 unterwegs. Meine Schätzung war, dass uns 3 Resultate in den 80-ern den Klassenerhalt sichern würden. Leider verspielte Ian nach einem grossartigen Birdie auf dem Angst einflössenden 17 Loch seine ganze Aufholjagd mit einem Triple-Bogey am letzten Loch. Heikki und Peter erwarteten uns hinter dem 18. Green und die Miene von Peter liess mich Böses erahnen, auch er hatte auf der 18 ein Triple-Bogey gespielt. Frust total, 4 Schläge fehlten uns, lediglich ein glücklicher Putt pro Spieler. Wir blieben Letzter und stiegen ab.

 

Ein ganz sonderbares Gefühl erfasste uns, wir hatten 3 wunderschöne Tage auf einem Platz der an Augusta National erinnert verbracht. Wir wurden von den Gastgebern wie Könige behandelt, alles mit Stil vom Feinstem und trotzdem war da dieser Dorn des Abstieges. Trouble in Paradise!

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