Der Hausrotschwanz
Der Hausrotschwanz hat seine Jungen erfolgreich aufgezogen. Sein Nest neben der Caddiehalle wurde dieses Jahr nicht vom Marder zerstört. Aussen getarnt mit Moos und Halmen, innen mit Federn und Daunen. Als Kulturfolger ist er einer der häufigsten Vögel in der Schweiz. Ursprünglich brütete er in Felsennischen, inzwischen genügt ihm ein Balkenvorsprung. Sein Gesang ist nicht gerade erbauend, jedoch ist eine intensive Färbung für ein Weibchen sehr anziehend. Er ist häufig der Wirt für den Kuckuck.
Verhalten: Zu finden ist das Männchen zuoberst auf dem Dach. Es knickst ständig und zittert mit dem Schwanz.
Das Vogelnest schützt Gelege und Nestlinge vor ungünstiger Witterung und Raubfeinden, sorgt für eine optimale Lage und für die Bebrütung wichtige Isolation. Federn dienen vielen Vögeln als Isolationsmaterial. In Island brütet die Eiderente. Die Brust- und Bauchdunen zupft das Weibchen und kleidet das Nest damit aus. Die Eiderentenfarmer bewirtschaften die Nester in jahrhundertealter Tradition und schützen die Gelege ihrer Enten. Im Laufe der Evolution entwickelten sich bei der Eiderente Dunen mit einer Isolationswirkung, die kein Hightechgewebe erreicht (ein Kilo gereinigter Eiderdunen hat zur Zeit einen Wert von 2100 Franken. Ein Duvet kostet 3000-5000 Franken).

