Der Regenwurm
Regenwurm (Vermutlich entstanden aus "reger Wurm"). Wer jetzt Golf spielt begegnet vielen kleinen Häufchen "Dreck". Es sind Kothäufchen der für die Würmer unverdaulichen Stoffe. Aber Halt, sie enthalten eine hohe Konzentration an Mineralstoffen, die für das Gedeihen von Pflanzen unverzichtbar sind. Es sind 3000 verschiedene Wurmarten bekannt. Sie sind alle nachtaktiv, ziehen Grashalme und welke Blätter in ihre Gänge und beschleunigen so die Zersetzung von organischen Bestandteilen, damit entsteht neue Erde. Aber auch für die Pflanzenwurzeln bedeuten die Röhren der Würmer Mineralstoffversorgung und Luft. Würmer sind Zwitter. Sie bilden sowohl Ei -als auch Spermienzellen. Jedes Tier hat einen hellen gefärbten Teil, der sogenannte Gürtel, dieser sondert eine Schleim Manchette ab, darin werden reife Eizellen gespeichert. Das Tier windet sich aus dieser Manchette vorbei an den Spermien, so werden die Eier befruchtet. Die Manchette erhärtet an der Luft, und nach wenigen Wochen schlüpfen 1cm lange Würmchen. Aus einem geteilten Wurm werden keine 2 erwachsene. Nur der Teil mit dem Hirn und mindestens 40 Ringen von 150 kann überleben.
