Der Rotmilan
Momentan sieht man ihn kreisen über dem Golfplatz und scheinbar braucht er keinen Flügelschlag, nur den Schwanz sieht man sich bewegen. Damit steuert er, gleichzeitig bedeutet das, dass er auf der Suche ist, er patrouilliert nach Beute. Die „Adleraugen“ der Greife sind sprichwörtlich. Das Auflösungsvermögen der grossen Greiff Vogelaugen ist dank einem Vielfachen an Sehzellen klar besser als jenes der Menschen (pro Flächeneinheit 5-6mal mehr). Greifvögel sehen auch im Ultraviolettbereich. Deshalb nehmen sie Urinspuren von Kleinsäugern wahr und können rasch erkennen, ob ein Gebiet reich an Beutetieren ist. Der Blickwinkel von 220° gewährt eine optimale Sicht. Sein Verbreitungsgebiet ist seit 1945 zunehmend ausgeweitet. Er findet genügend Nahrung und wird nicht mehr abgeschossen. Im Mittelland und Voralpen ist er unser grösster Greifvogel.

