Der Vogelzug
Die Zugvögel besitzen eine „innere Uhr“, die sich am saisonalen Verlauf der Tageslänge orientiert. Das abnehmende Tageslicht signalisiert den Vögeln, dass es Zeit wird, Fettreserven aufzubauen. Die Unrast der Vögel steigt. Versuche haben gezeigt, dass gefangene Vögel nachts stundenlang hin und her schwirren und alle wollen in die gleiche Richtung, in den Süden.
Für den Zug wird das Federkleid erneuert (Mauser), denn nur mit einem intakten Federkleid lässt es sich gut fliegen. Vögel brauchen für ihre Wanderung Treibstoffreserven sie legen sich ein Fettpolster zu. Das grosse Angebot von Beeren und Früchten also kohlenhydratreiche Kost und das häufigere fressen hilft dem Vogel die Reserven bis zum doppelten Gewicht aufzubauen.(Bericht 2008) Auch der Stoffwechsel stellt sich um während der Zugzeit, sodass der Vogel während des Fluges bis zu 95% der benötigten Energie aus dem Fett beziehen kann. Er braucht also vorerst nicht für die Nahrungssuche zu landen

