Die Waldameise
Die Waldameise Am Loch 8 haben die Jäger einen Ameisenhaufen eingezäunt. Die Jäger wissen, dass das Rotwild zur Parasitenbekämpfung die Ameisen brauchen, aber auch Vögel, wie Eichelhäher, lassen sich durch die Ameisen bespritzen. Die Feindesabwehr der Ameisen ist also auch nützlich.
Schon Darwin hat sich den Kopf darüber zerbrochen wie derart komplexe Insektenstaaten funktionieren. Seine Antwort: durch kollektive Intelligenz. Die Ameisen sind ständig bemüht die Lüftungsstollen in Stand zu halten, das Klima im Bau entweder abzukühlen oder zu erwärmen. Man kann beobachten, dass am frühen Morgen die Insekten sich auf dem Haufen erwärmen und die gespeicherte Wärme in den Bau hineintragen, damit für die Brut die notwendige Temperatur von 23 Grad erreicht wird. Man weiss, dass der Ameisenstaat aus vorwiegend Weibchen besteht, meist Königinnen und Arbeiterinnen. Eine Arbeiterin kann 3-4 Jahre alt werden, die Königin 25 Jahre. Der Feind der Ameise ist neben dem Menschen der Grünspecht, sein täglicher Bedarf sind ca.3000 Ameisen.

