Die Wildhecke
Hecken sind förderungswürdige, ökologische Ausgleichsflächen. Nach dem heutigen Naturschutzgesetz sind diese Biotope geschützt. Es handelt sich um einen dichten, wenige Meter breiten Gehölzstreifen aus einheimischen Büschen (Kornelkirsche, Schwarzdorn, Pfaffenhütchen, Heckenkirsche, Heckenrose, gemeiner Schneeball,Liguster,Hollunder, vereinzelt Haselnussstrauch). Früher wurden sie als Wind-und Erosionsschutz, zur Parzellenbegrenzung, oder als Viehzäune gepflanzt.
Hecken senken die Windgeschwindigkeit, verhindern Bodenverwehungen und senken die Wasserverdunstung, halten mit ihren Wurzeln an Hängen den Boden zusammen, damit verhindern sie Erdrutsche.
Die Hecke sollte immer mit einem Krautsaum verbunden sein. Ein Streifen Land, welcher nicht intensiv gemäht wird, sodass das Blütenangebot gross ist, Pflanzen die im intensiv genutzten Kulturland nicht überleben können.
Hecken sind so bedeutungsvoll, weil sie für sogenannte offenbrütende Vögel (Neuntöter, Mönchsgrasmücke) als Nist-und Nahrungsplatz dienen aber auch als Schutz für Igel und Kleinsäuger. Viele Insekten finden ausgezeichnete Fortpflanzungs- und Ueberwinterungsbedingungen.
Kornelkirsche, Holunder, Schwarzdorn (bekannter unter Schlehe) sowie die Hagebutte und natürlich die Haselnüsse könnten auch vom Menschen genutzt werden.
Achtung: Die Pflege der Hecke erfolgt erst im Februar. Momentan brauchen die Vögel noch ihre Beeren für ihren Flug nach Afrika und für den kommenden Winter
