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MidAmateure GC Küssnacht II vs. Lucerne Golf Club – 23. April 2023

Swiss Golf Interclub Series 25+, B3.2 – Spielbericht GCK-Lucerne Golf Club

Die Swiss Golf Interclub Series 25+ (umgangssprachlich MidAm) ist in die neue Saison gestartet und das Team Küssnacht II durfte ihren Nachbar-Golfclub vom Dietschiberg bei sich begrüssen. Marco Styger als Teamcaptain organisierte alles perfekt im Voraus und übergab das Amt des Tagescaptains an mich, da er kurzfristig seinen Startplatz abtauschte. Die Wettervorhersage für den 23. April war nicht sonderlich gut und die Regenkleider waren griffbereit verstaut im Golfbag. Sonntag heisst bekanntlich «Sunday Red» und dementsprechend fuhr ich mit den wummernden Klängen von «Strip of Red» um 6.45 Uhr Richtung Golfplatz. Die Wolkendecke hing dicht über der Driving Range und nach und nach trafen Mitspieler wie Gäste ein, um sich aufzuwärmen – sprichwörtlich. Die Teams für das morgentliche Foursome waren festgelegt und bestanden aus: René Loosli/Guido Wietlisbach, Adrian Mulle/Andy Ott und Patrick Häuselmann/Aloys von Reding. Kaum oben beim Tee 1 angekommen, hiess uns ein erster Regenschauer willkommen – na dann, «Bonjour Tristesse»! In den kommenden knapp 10 Stunden wurden dann nicht nur unsere Golfskills getestet, sondern auch die Umkleide- wie Essgeschwindigkeit. Alle Küssnachter starteten solide in die Foursomes und hatten alles ziemlich in Control. Und wie es so ist im Golf, Changes kommen schnell und somit vergaben wir ab Loch 5 ein 4 Up. An Loch 7 hatte Lucerne die Ehre und wir besprachen die unzähligen taktischen Möglichkeiten, welche an diesem Par 3 bestehen :-) Als ich mich dann nach dem Abschlag des Gegenspielers Richtung Teebox drehte, sagte ich zu Adi: «Hey Boy, der steht ja neben den Abschlagsmarkierungen und nicht dazwischen!». Die ganze Aufregung war aber umsonst, es gibt regeltechnisch im Lochspiel keinen Strafschlag (spielen wie er liegt oder der Gegner kann eine Wiederholung des Schlages fordern). Da der Ball aber links und kurz lag, verzichteten wir darauf und ich haute meinen solidarisch auch gleich etwas zu kurz vor das Vorgrün. Ganz nach dem Motto Get Up, Get Down, Get Funky, Get Loose fingen wir uns auf den zweiten Neun wieder auf und brachten den Match ins Trockene – wie auch die beiden anderen Heimteams. Erwähnenswert ist hier sicherlich noch das Birdie der Luzerner auf Loch 13 gegen Aloys und Patrick. Denn der Abschlag landete 3 Meter neben uns auf der Teebox 14 – als hätten wir «Drone Bomb Me» heruntergerufen. Nana, aber mal unter uns – mit diesem geraden Stand für den zweiten Schlag hätten wir das Birdie auch gespielt :-) 

 

Nach dem Mittag hatte Lucerne Nothing to lose als Gastteam und das ist oft eine gute Grundlage für spannende Einzelmatches. Ich wählte wiederum die Tigerline und erwartete den Fade… ohh Scheibenkleister! Ein Pull-Hook vom Feinsten, was dann in einem erfolglosen Ausflug und freundlichen Grüezi von Andy und Trudy auf dem Fairway 9 endete. Während der Frontnine habe ich mich Oft gefragt, wo mein Rhythmus geblieben war und fand einfach nicht ins Spiel. Reminder an mich selbst: Idontknow! Mit mir im Flight war Guido, welcher deutlich besser startete und seinen Gegner ganz Okay im Griff hatte. Einzig an Loch 8 machte er einen kurzen Ausflug links in den Jungle – spielte aber clever raus und teilte das Loch. René spielte gegen den Captain von Lucerne und hatte die Partie stets unter Kontrolle. Adi nahm von Beginn weg die Fast Lane – sein Gegner sagte auf Loch 10 «Hurt me no more» und somit konnten die zwei bereits retour ins Restaurant, während René noch weiter musste. Mit 1 Down wollte ich die Taktik auf der Backnine ändern und Safe spielen – 3W vom Tee rechts raus ins Gras und 2 Down. Der Blick ging Richtung Pilatus, denn die dunklen Wolken liessen Böses erahnen – und tatsächlich, Raining again. Da nun aber auch Blinding Lights und Donner mitmischten, gingen wir nach unseren Abschlägen auf dem Loch 11 Richtung Clubhaus und nahmen den Flight hinter uns mit Aloys und Patrick gleich mit. Aloys hatte einen harten Sparring Partner mit Hcp 5.7 und ganz nach Matchplay-Manier durfte auch das bestimmte aber nie bös gemeinte Zwitscherzwitscher nicht fehlen. Patrick war ebenfalls andauernd Under Fire, jedoch nicht vom Gegner sondern von sich selbst… Chum hät er äs Loch gwunne, heters gad wieder abgeht. Naja, Einmal in der Woche Schreien ist halb so wild und es gibt nun mal Tage wie diese. Während wir das Gedonner über 45 Minuten abwarteten, war mit dem aktuellen Stand von 4:0 die Motivation bei den Spielern von Lucerne mässig hoch und es kam die Frage auf, wie man es denn bei möglichem Abbruch werten könne. Um diese zu beantworten, suchte ich den Captain von Lucerne – doch dieser war mit René unauffindbar und auch nicht erreichbar. Somit beschloss ich, mir einen Cart zu schnappen und mit etwas Drifting-Kunst Richtung Loch 13 (Blitzschutzhütte) zu fahren. Just als ich hoch zum Tee 13 fuhr, schlugen die beide bereits wieder ab und schauten mich erstaunt an. «Natürlich spielen wir das Ding fertig, es blitzt ja nicht mehr!». Mit dieser Ansage aus dem Come together gings zurück ins Clubhaus und mit den beiden Flights wieder raus auf den Platz. Nun, dieser war durchtränkt aber die Bedingungen für alle gleich. Mein Ball lag ca. 60 Meter vor dem Green, ich schaute ihn an und dachte: You, Me, Here, Now. Easy Swing, fett getroffen und 10 Meter weiter vorne lachte mich der Ball an. «De zweit cha jede», und somit reichte es trotz dem Fehlschlag zum Lochgewinn. An Loch 13 gab es dann tatsächlich die Chance auf den Birdie-Putt, um zum ersten Mal All Square zu gehen. Linie anschauen, Links 2 3 4 cm anspielen und WoohooA Miracle! Ich wusste, irgendwann Kommt die Zeit und es gelang mir, das Spiel zu drehen. Bei Guide war es genau umgekehrt… er war irgendwie Veränderte seit dem Unterbruch. Seine Devise war nun Augen zu und durch – und teilte den Match an Loch 18. Ebenso erging es René und somit waren die Punktverluste von Aloys (verpasste den Closing Shot resp. Putt nur knapp an der 18) und Patrick nicht relevant. 

 

Küssnacht II gewinnt die erste MidAm-Begegnung bei harten Bedingungen mit 6:3. Das grosszügige Apéroplättli mit etwas Bier und Vino Bianco hatten wir uns alle wohlverdient und wir liessen den Abend mit den Gästen von Lucerne gemütlich ausklingen. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an unsere Gäste – es waren spannende und umkämpfte Matches, jedoch stets sehr angenehm und fair. Das ist Matchplay – Ten Thousand Words können das nicht beschreiben. Und auch ein Danke an Marco, welcher nach seiner privaten Mittagsrunde im Clubhaus blieb und bis am Schluss mit dem Team mitfieberte. Yippie Yippie Yeah liebe Mitspieler – ein Hoch auf Euch, der Grundstein ist gelegt.

 

Euer Tagescaptain Andy Ott

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